Regulatorische Risiken

Die Operationen der Bondora-Gruppe - hauptsächlich Bondora - werden von verschiedenen Verbraucherschutz-, Finanzdienstleistungen und anderen staatlichen Autoritäten reguliert. Die relevante Gesetze und Regulierungen enthalten, sind aber nicht ausschließlich, bezüglich Konsumentenkrediten und Verbraucherschutz, Eintreibung von Schulden und Verwendung persönlicher Daten. Zusätzlich muss Bondora bestimmte Lizenzen erwerben und behalten, die in Verbindung mit der Vergabe von Konsumentenkrediten stehen. Solche Regulierungen sind meistens komplex und zum Schutz der Konsumenten; sie bedeuten sehr viele Verpflichtungen und Kosten für die Vergeber von Konsumentenkrediten, was die Geschäfte der Bondora-Gruppe negativ beeinflussen könnte und seinen Expansionen einschränken könnte. Nationale und internationale Regulierungsbehörden haben den Markt für die Vergabe von Konsumentenkrediten in den letzten Jahren sehr genau beobachtet. Jeglicher Verstoß gegen Gesetze oder Regulierungen, die für Bondora relevant sind, oder der Nichterwerb von nötigen Lizenzen, oder negative Befunde in Verbindung mit staatlichen Überprüfungen, können zu einer Erhebung von Strafzahlungen gegen die Bondora-Gruppe führe, oder zu strengeren Strafen, wie der Verbot der Marktaktivität in bestimmten Bereichen oder die strafrechtliche Verfolgung seiner verantwortlichen Mitarbeiter.

Nach Kenntnisstand der Bondora-Gruppe gibt es derzeit keine Ermittlungen wegen eines Verstoß gegen Gesetze oder Regulationsvorschriften, die zu negativen Entscheidungen oder zu Sanktionen führen könnten. Trotzdem könnten solche Probleme in der Zukunft auftreten. Es ist des weiteren zu beachten, dass Bondora zur Vergabe von Konsumentenkrediten in manchen Märkten eine Lizenz besitzen muss, die von den lokalen Behörden vergeben wird, und in zum Teil auch darauf angewiesen ist, dass diese Lizenz regelmäßig erneuert wird. Falls Bondora gegen geltende Gesetze oder Regulationsvorschriften verstößt, ist es möglich, das eine oder mehrere dieser Lizenzen nicht erneuert werden. Lokale Regulierungsbehörden können die Lizenzen außerdem suspendieren oder permanent entziehen.

Die regulatorische Umgebung, in der die Bondora-Gruppe ihren Geschäften nachgeht, ist überaus komplex. In manchen Umständen gab es Fälle, in der der Bondora-Gruppe aufgefallen ist, dass ihre Geschäfte, Produkte und Dienste nicht vollständig den geltenden Gesetzen und Regulierungen genügt haben. Das Einhalten von solchen Vorschriften kann sehr technisch und subjektiven Interpretationen unterworfen sein. Wenn die Bondora-Gruppe ein solches Problem feststellt, sei es aufgrund einer internen Ermittlung, einer Ermittlung einer Behörde, einer Kundenbeschwerde oder auf andere Art und Weise, betrachtet die Bondora-Gruppe die problematische Aktivität und sucht Lösungen, wie beispielsweise die Änderung eines Produktes, Rückerstattungen für Kunden oder Offenlegung weiterer Daten. Die Bondora-Gruppe beachtet auch, ob verschiedene Regulierungsbehörden Berichte verlangen und fertigt diese gegebenenfalls an.

Bondora wird von der estnischen Finanzaufsichtsbehörde (FSA) reguliert und hat eine Lizenz zur Vergabe von Krediten. Die FSA ist die wichtigste Regulierungsbehörde in Estland und überwacht Banken, Kreditvergeber, Kreditvermittler, Versicherungen, Vermittler von Versicherungen, Fond Manager, Investment- und Pensionsfonds, Investmentfirmen, E-Money Institutuionen sowie Zahlungsverkehrsdienstleister. Diese Aufsicht hilft es sicherzustellen, dass Finanzinstitute ihre Verpflichtungen gegenüber Kunden einhalten können und das die Dienstleistungen den höchsten Standards entsprechen. Die Bondora AS wird außerdem in Finnland von der dortigen Regulierungsbehörde überwacht. Außerdem arbeitet Bondora mit führenden Rechtsfirmen zusammen und ist Mitglied in verschiedenen lokalen Verbänden, um die aktuellen Entwicklungen und mögliche Änderungen bei der Regulierung immer im Blick zu behalten.

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